Mittwoch, April 30, 2008

OpenOffice.org Portable 2.4

OpenOffice.org Portable in neuer Version erschienen

Das deutschsprachige Projekt von OpenOffice.org hat heute die Verfügbarkeit der neuen Version von OpenOffice.org Portable bekannt gegeben. Die neue Version wurde auf die am 27. März veröffentlichte Version 2.4 von OpenOffice.org aktualisiert, die unter anderem den PDF-Export um PDF/A-1 (ISO 19005-1) erweitert, wodurch PDF-Dokumente auch für die Langzeitarchivierung exportiert werden können. Ebenfalls erweitert wurden beispielsweise das neue Diagramm-Modul sowie die Hilfe. Zusätzlich wurde der OpenOffice.org Portable-Launcher aktualisiert und einige kleinere Fehler im Zusammenspiel mit Python behoben.

Zeitgleich wurde auch die PrOOo-Box nochmals aktualisiert. Sie enthält nun auch die Version 2.4 von OpenOffice.org für FreeBSD, sowie die neue Version von OpenOffice.org Portable.

Konferenzprogramm auf dem LinuxTag

Auf dem LinuxTag in Berlin präsentiert sich das Projekt OpenOffice.org mit zwei eigenen Vortragstagen im Rahmenprogramm der Messe. Am Donnerstag, 29.05. und Freitag, 30.05.2008, jeweils von 10-18 Uhr, werden hochkarätige Referenten Einblicke in verschiedene Themen rund um die freie Office-Suite geben und stehen für eine direkte Kontaktaufnahme zur Verfügung. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Blick in die für Herbst erwartete Version 3.0, Vorträge der Städte München und Freiburg zu ihren erfolgreichen Migrationen sowie Informationen zum OpenDocument-Format, dem UNO Component Model und der Entwicklung eigener Erweiterungen. Weitere Informationen stehen unter http://de.openoffice.org/linuxtag2008/ zur Verfügung.


Kontakt

Webseite Projekt: http://de.openoffice.org
Webseite zum LinuxTag-Programm: http://de.openoffice.org/linuxtag2008/
Webseite PrOOo-Box: http://www.prooo-box.org
Webseite OpenOffice.org Portable: http://www.oooportable.org
Pressekontakt: Florian Effenberger
Kontakt OOo-LinuxTag-Konferenzprogramm: linuxtag2008@ooodev.org

Über OpenOffice.org

Das Projekt OpenOffice.org ist eine internationale Gemeinschaft von Freiwilligen und Sponsoren, allen voran Gründungsmitglied und Hauptsponsor Sun Microsystems. OpenOffice.org entwickelt die gleichnamige führende Open Source Office Suite. Das Programm enthält eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, ein Präsentationsprogramm, ein Zeichenmodul, ein Datenbankmodul und weitere Komponenten; es benutzt das nach ISO/IEC 26300 standardisierte OpenDocument-Dateiformat (ODF) als Standardformat und unterstützt eine Vielzahl weiterer Dokumentenformate. OpenOffice.org läuft auf allen wichtigen Plattformen, einschließlich Windows, Linux, Solaris, Mac OS X, und es ist in über 80 Sprachen erhältlich. OpenOffice.org ist für private und kommerzielle Nutzung lizenzkostenfrei unter der Open Source-Lizenz LGPL verfügbar.

PrOOo-Box 2.4

PrOOo-Box in neuer Version erschienen

Das deutschsprachige Projekt von OpenOffice.org hat heute die Verfügbarkeit der neuen PrOOo-Box bekannt gegeben. Die neue Version wurde auf die am 27. März veröffentlichte Version 2.4 von OpenOffice.org aktualisiert, die unter anderem den PDF-Export um PDF/A-1 (ISO 19005-1) erweitert, wodurch PDF-Dokumente auch für die Langzeitarchivierung exportiert werden können. Ebenfalls erweitert wurden beispielsweise das neue Diagramm-Modul sowie die Hilfe.

PrOOo-Box jetzt auch als CD für Solaris und FreeBSD

Die PrOOo-Box ist mit Veröffentlichung der neuen Version auch als betriebssystem-spezifische CD-ROM für Solaris und FreeBSD erhältlich. Daneben wurden zahlreiche Open-Source-Programme wie Firefox und 7zip auf den aktuellsten Stand gebracht. Die auf der Box enthaltenen Vorlagen wurden aktualisiert und die Dokumentation zu OpenOffice.org erweitert. Zusätzlich wurde die Benutzeroberfläche für Windows-Nutzer verbessert, sodass die Installation der Programme nun direkt aus dem Menü erfolgen kann.

Konferenzprogramm auf dem LinuxTag

Auf dem LinuxTag in Berlin präsentiert sich das Projekt OpenOffice.org mit zwei eigenen Vortragstagen im Rahmenprogramm der Messe. Am Donnerstag, 29.05. und Freitag, 30.05.2008, jeweils von 10-18 Uhr, werden hochkarätige Referenten Einblicke in verschiedene Themen rund um die freie Office-Suite geben und stehen für eine direkte Kontaktaufnahme zur Verfügung. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Blick in die für Herbst erwartete Version 3.0, Vorträge der Städte München und Freiburg zu ihren erfolgreichen Migrationen sowie Informationen zum OpenDocument-Format, dem UNO Component Model und der Entwicklung eigener Erweiterungen. Weitere Informationen stehen unter http://de.openoffice.org/linuxtag2008/ zur Verfügung.


Kontakt

Webseite Projekt: http://de.openoffice.org
Webseite zum LinuxTag-Programm: http://de.openoffice.org/linuxtag2008/
Webseite PrOOo-Box: http://www.prooo-box.org
Webseite OpenOffice.org Portable: http://www.oooportable.org
Pressekontakt: Florian Effenberger
Kontakt OOo-LinuxTag-Konferenzprogramm: linuxtag2008@ooodev.org

Über OpenOffice.org

Das Projekt OpenOffice.org ist eine internationale Gemeinschaft von Freiwilligen und Sponsoren, allen voran Gründungsmitglied und Hauptsponsor Sun Microsystems. OpenOffice.org entwickelt die gleichnamige führende Open Source Office Suite. Das Programm enthält eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, ein Präsentationsprogramm, ein Zeichenmodul, ein Datenbankmodul und weitere Komponenten; es benutzt das nach ISO/IEC 26300 standardisierte OpenDocument-Dateiformat (ODF) als Standardformat und unterstützt eine Vielzahl weiterer Dokumentenformate. OpenOffice.org läuft auf allen wichtigen Plattformen, einschließlich Windows, Linux, Solaris, Mac OS X, und es ist in über 80 Sprachen erhältlich. OpenOffice.org ist für private und kommerzielle Nutzung lizenzkostenfrei unter der Open Source-Lizenz LGPL verfügbar.

Walpurgis - Beltane

Die Walpurgisnacht (benannt nach der Heiligen Walburga, deren Gedenktag am 1. Mai war) ist ein traditionelles europäisches Fest am 30. April. Als Tanz in den Mai hat es wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des Maifeiertags auch als urbanes, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.

Mythologie

Mythologisch findet die Walpurgisnacht (ähnlich dem keltischen Fest Beltane) als Mondfest in der Nacht des ersten Vollmondes zwischen der Frühjahrstagundnachtgleiche und der Sommersonnenwende statt. Traditionell gilt jedoch die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai als die Nacht, in der angeblich die Hexen insbesondere auf dem Blocksberg (eigentlich Brocken), aber auch an anderen erhöhten Orten ein großes Fest abhalten. Spätestens ab den Hexenprozessen des 16. und 17. Jahrhunderts tritt das Motiv der Teufelsverehrung hinzu.

Der Name Walpurgisnacht leitet sich wahrscheinlich von Walpurga (auch Walburga oder Walpurgis) ab, einer Äbtissin aus England (710-779). Der Gedenktag dieser Heiligen wurde im Mittelalter am 1. Mai gefeiert. Die neun Tage davor wurden als Walpurgistage bezeichnet, das Läuten von Glocken zur Abwehr der angeblichen Hexenumtriebe wird örtlich auch als Walpern beschrieben.

Tradition und Brauchtum

Viele Walpurgisriten leben in bäuerlichen Maibräuchen fort. Im Volksbrauchtum schützte man seinen Hof durch nächtliches Peitschenknallen, ausgelegte Besen und Maibüsche. Der Maibaum, meist eine Birke, ist zugleich Fruchtbarkeitssymbol und Darsteller des Weltenbaums. Zu Walpurgis werden traditionell die Maibäume aus dem Wald in den Ort geholt, um sie der Liebsten vor das Haus zu stellen. In der Dorfmitte wird um den Baum getanzt. Der Baum symbolisiert so die Fruchtbarkeit der Natur, die zu den Menschen gebracht wird. Rituelle Liebesakte auf den Feldern in vorchristlicher Zeit sollten angeblich die menschliche Fruchtbarkeit auf den Ackerboden übertragen. Eine besondere Rolle spielen hierbei die Brautstein genannten Monolithen im Wendland (z.B. in Woltersdorf und Trebel), die man als versteinerte Brautpaare ansah. Es soll Sitte gewesen sein, dass in der Walpurgisnacht Mädchen mit entblößten Genitalien über diese Steine rutschten, um sich dabei ihren Liebhaber zu wünschen.

Viele der Bräuche bei Frühlingsfesten ranken sich um junge Paare, die symbolisch für die menschliche Gemeinschaft stehen. Der Gang zwischen zwei Walpurgisfeuern soll reinigen und Seuchen fernhalten (Walpurgis gilt als Schutzheilige gegen Pest, Husten und Tollwut). Die auch heute noch in weiten Teilen Deutschlands gefeierten Hexenfeuer gehen mutmaßlich auf diese Tradition zurück. Mit der sehr rigoros gehandhabten Christianisierung nicht nur in Deutschland wurden diese alten Bräuche als heidnisch verdammt, die ursprüngliche, nach Ansicht einiger Forscher auf matriarchalische Gesellschaftsstrukturen zurückgehende Bedeutung ging verloren und in harmlos-ländlichem Jugendbrauchtum auf.

Keltisches Brauchtum

Der 1. Mai soll für die Kelten einer der wichtigsten Tage ihres religiösen Jahres gewesen sein: Sie feierten den Beginn der Sommerzeit, in der die Erde wieder zum Leben erwacht. Auch die Germanen kannten mutmaßlich derartige Frühlingsfeste. Sie feierten es mit Freudenfeuern und befragten die "weisen Frauen", die "Hagazussen", die in den "heiligen Hainen" angeblich auf der Schwelle zwischen der Menschen- und der Geisterwelt saßen, nach der Zukunft.

Mit Beginn der Christianisierung wurde der "heidnische Hokuspokus" zu Treffen finsterer Mächte umgedeutet und die Hagazussen wurden als "Hexen", als weibliche Verkörperung des Bösen, die mit dem Teufel im Bunde waren, diffamiert. So wurde in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai weiter um das Feuer getanzt - jetzt allerdings zur Abwehr der Hexen. Die Menschen zogen weiter lärmend durch die Straßen. Nicht mehr, um den Frühling zu begrüßen, sondern um Geisterwesen zu verscheuchen. Zum Schutz vor den Hexen malte man weiße Kreuze an Häuser und Stallungen oder streute geweihtes Salz auf die Türschwellen. Die Besen wurden in dieser Nacht mit dem Reisig nach oben aufgestellt. Mancherorts war es üblich, dass die jungen Männer mit Peitschen knallend durch die Straßen zogen.

Die Bräuche haben sich im Laufe der Zeit gewandelt. Die wenigsten wissen wahrscheinlich noch um den Ursprung der Walpurgisnacht. Übriggeblieben ist teilweise nur noch das als Schabernack gedachte Beschädigen und Entwenden des Eigentums Anderer, um diese zu ärgern. Auf dem Brocken, dem Hexentanzplatz und der benachbarten Rosstrappe - mutmaßliche Zentren des alten heidnischen Walpurgisnacht-Brauchtums im Harz - ist davon heute nur noch eine Touristenattraktion übrig geblieben.

* Das Hexenfeuer (auch Hexenbrennen, Maifeuer, Tanz in den Mai genannt) wird in weiten Teilen Deutschlands gefeiert. Dazu wird am 30. April ein Feuer entfacht, mit dem man "die bösen Geister" vertreiben will. Dies wird bis spät in die Nacht gefeiert. Auf dem Hexenfeuer stehen gelegentlich hölzerne "Hexen", die meist von der Jugend angefertigt worden sind. In den Schweizer Alpen haben sich sogenannte Tanzbödeli erhalten. Orte an denen sich während der Calvinisierung trotz 150 Jahre Musik- und Tanzverbot die Jugend traf, um heimlich zu feiern. Heutzutage hat diese Tradition jedoch nur noch wenig mit Aberglauben oder Hexenverbrennung zu tun, sondern ist mehr als Volksfest anzusehen, nicht selten in Verbindung mit erhöhtem Konsum von Alkohol. In der Stadt Marburg wird das Hereinfeiern in den Mai alljährlich mit einem Maieinsingen von Magistrat und Hunderten Menschen auf dem Rathausplatz gestaltet. Punkt Mitternacht wird gesungen.
* Der Tanz in den Mai ist die moderne Form des alten Brauches, den Beginn des Mais (1. Mai) in der Walpurgisnacht (30. April) mit Tanz und Gesang zu begrüßen und dabei Maibowle zu trinken.
* Neben reinen Tanzveranstaltungen wird auch gelegentlich der Brauch gepflegt, sich ähnlich wie zu Halloween oder Karneval zu verkleiden und „Hexentänze“ aufzuführen.
* In Österreich, Bayern und der Oberlausitz wird meist am Abend oder am Vormittag des 1. Mai ein Maibaum aufgestellt, der in der Regel eine Fichte oder Tanne ist. In anderen Regionen wird dieser Brauch jedoch ausschließlich am Morgen des 1. Mai begangen.
* Vereinzelt gibt es auch den Brauch des Maistrichs: Dabei werden in der Nacht weiße Linien mit Kreide, Kalk o. ä. bei heimlich Verliebten vom Haus des einen zum Haus des Anderen gezogen und somit öffentlich gemacht. Andernorts werden Häcksel gestreut anstatt weiße Linien zu ziehen.

Nordeuropa

In Schweden und Finnland finden in der Walpurgisnacht die größten Studentenfeste des Jahres statt, Vappu in Finnland und Valborg in Schweden, wobei ähnlich wie in Deutschland um ein Maifeuer herum viel gesungen, gelacht und getrunken wird.

Beltane war wie viele ähnliche Feste ein Frühlings- und Fruchtbarkeitsfest, es gehört zu den sogenannten Feuerfesten. Es steht für das Neuerwachen und die Aufbruchstimmung der Erde nach dem Winter, ein Fruchtbarkeitsfest nicht nur im Sinne der Fortpflanzung, sondern auch für Kreativität, neue Ideen, Projekte oder neue Beziehungen. Im keltischen Jahreskreis kann es mit der aufblühenden Jugend verglichen werden. Soweit wir heute noch darüber Wissen besitzen, stellten in der irischen Mythologie Übergänge aller Art (Land/Wasser, Erde/Luft, Jahreszeiten) besondere, heilige Orte und Zeiten dar. An diesen Grenzpunkten und -zeiten sollen die Übergänge von „Dies- und Anderswelt“ als besonders durchlässig gegolten haben.

Riten damals und heute

Über die zu Beltane tatsächlich begangenen Riten ist wenig bekannt, u. a. weil aus vorchristlicher Zeit keine Quellen vorliegen. Mittelalterliche Quellen aus dem 10. Jahrhundert erwähnen u. a. Freudenfeuer auf dem Hill of Uisnech. Große Holzstapel wurden aufgeschichtet und in der Nacht zum 1. Mai entzündet. Dies diente nicht nur der Beleuchtung der Feierlichkeiten, ebenso wurden die Herden hindurchgetrieben, um sie rituell zu reinigen. Im Gegensatz zu Samhain ist Beltane ein fröhliches Fest, das im Zeichen der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Wachstums steht. Die Beltanefeierlichkeiten zum Frühlingsbeginn zeigen einige Analogien zu heutigen Tradition wie „Tanz in den Mai“ oder das Osterfeuer. Auch der traditionelle Maibaum hat hier vermutlich seinen Ursprung: Die Kelten schmückten zu Beltane die Häuser und Ställe mit frischem Grün. Die Wahl der Maikönigin ist ein letzter Hauch der heidnischen Verehrung der Göttin, die dem Land die Fruchtbarkeit schenkte.

Das Fest wurde in späterer Zeit von Neuheiden wiederbelebt und neu interpretiert, u. a. als mystische Vereinigung von „Gott“ und „Göttin“, Beginn des Wachstums in der Natur, Zunahme der Kraft von Feen und Elfen, Zeit des Chaos, der „wilden Energie“, der Liebe und Vereinigung.

Bealtaine ist der heute übliche Name des Monats Mai im Irischen.

Auf dem Calton Hill in Edinburgh wird seit 1988 in der alten keltischen Tradition Beltane gefeiert. Es wird alljährlich von jeweils ca. 15000 Menschen besucht.

Auch in Deutschland wird Beltane von neuheidnischen Gruppierungen z.B. an den Externsteinen gefeiert.

Neuheidentum


Im Neuheidentum wird der Name Beltane oder Beltaine für eines der acht Jahresfeste verwendet. Obwohl sich der Feiertag einiger Merkmale (etwa der Freudenfeuer) des gälischen Beltane bedient, ist es sowohl hinsichtlich der Bedeutung (Betonung der Fruchtbarkeit) als auch der Rituale (Tanz um den Maibaum) näher mit dem germanischen Mai-Feiertag verwandt. Einige Heiden feiern Beltane, in dem sie den Akt zwischen dem Herrn und der Herrin des Mai aufführen. Gerald Gardner, einer der wichtigsten Initiatoren des Wicca, bezieht sich mit der Bezeichnung „Vorabend des Mai“ auf Beltane.

trackback 1 2